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Über den Pößnecker Klettersteig auf das Sellaplateau

Über den Pößnecker Klettersteig auf das Sellaplateau

Foto da: Josef Essl

Der Pößnecker Klettersteig ist ein Klassiker unter den Klettersteigen in den Dolomiten. Bereits 1912 wurde diese äußerst schwierige Ferrata durch den senkrechten Fels errichtet. Es handelt sich um keine klassischen Sportklettersteig, sondern bietet sogar ungesicherte Kletteranstiege im II. Schwierigkeitsgrad. Der zweit Abschnitt des Klettersteiges ist durchwegs einfach, womit man auch die rundumliegende Bergwelt genießen kann. Eindrucksvoll gestaltet sich die Wanderung über das weitläufige Sellaplateau. Selbst der Talabstieg zwischen den gewaltigen Dolomitenwänden durch das Val Lastiés ist ein Erlebnis.

Vom kleinen Parkplatz östlich des Sellapasses auf 2000 m geht es über Steigspuren und teilweise weglos über die Sellajochstraße bis unter die die Felsen des Sellastockes bergan. Auf ca. 2100 m schräg über die Hänge zum Sellapass und nun auf dem Steig in ca. 20 Minuten zum Einstieg in den Pößnecker-Klettersteig. Über diesen ca. 250 Höhenmeter hinauf. Weiter hinauf über ein weitläufiges Plateau bis zum Einstieg in den 2. Teil des Klettersteiges. Über diesen ca. 200 Höhenmeter durchwegs unschwierig zum Gipfel des Piz Selva. Weiter auf dem über das Sellaplateau am westlichen Kammbereich zum Piz Miara. Auf dem Steig Nr. 649 zur Sela de Pisciadu und weiter bis zur Abzweigung, wo wir in den Steig Nr. 647 einmünden. Nun durch das wilde Val Lastiés hinunter zur Sellajochstraße. Kurz über Steigspuren wieder zurück zum Ausgangspunkt.

  • signal_cellular_alt Difficoltà Difficile
  • straighten lunghezza 12.16 Km
  • schedule durata 7:45 h
  • arrow_drop_up dislivello 1250 m
  • arrow_drop_down discesa 1250 m
  • skip_next punto più alto 2964 m
  • skip_next punto più in basso 2000 m

Periodo consigliato:

gen
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Informazioni slla sicurezza:

Der Pößnecker Klettersteig gehört zu den schwierigsten Ferraten in den Dolomiten und erfordert Ausdauer, Bergerfahrung, Schwindelfreiheit und ein sicheres Klettern im ungesicherten II. Schwierigkeitsgrad.

Der Klettersteig sollte nur bei stabilem Wetter begangen werden. Keinesfalls bei Gewittergefahr, nach starken Regenfällen oder nach Kälteeinbrüchen. Aufgrund der Nord-West-Ausrichtung tritt beim Pößnecker Klettersteig sehr rasch eine Vereisung ein. 

Der Fels entlang des Klettersteiges ist aufgrund der vielen Begehungen doch etwas abgespeckt, deshalb ist ein sicherer und gut gewählter Tritt sehr wichtig.

 

Partenza

Östl. des Sellajochs bei einem kl. Parkplatz auf 2000 m Seehöhe

Coordinate

DD 46.504199999958 , 11.785568000018 DMS46° 30' 15.1200'' N 11° 47' 8.0448'' E

Arrivo

Östl. des Sellajochs bei einem kl. Parkplatz auf 2000 m Seehöhe

Transito trasporto pubblico

Wählt man die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel, können mittlerweile die Dolomitenpässe mit dem Bus ganz einfach erkundet werden. Als Ausgangspunkt wählt man für den Pößnecker Klettersteig direkt den Sellapass.  Dies bedeutet aber, dass der Rückweg dann vom Val Lastiés über die Sellajochstraße doch etwas länger ist und ca. 250 Höhenmeter ausmacht.

Fahrpläne siehe unter: www.sii.bz.it

weitere Infos zu den Dolomitenpässen mit Öffis: www.val-gardena.com/?artid=669&lang=deu&pagid=270

weitere Infos: siehe Anfahrtsplaner (unterhalb von Service)

Come arrivare

Von Norden

Auf der A13 bzw. A22 Brennerautobahn bis Klausen. Weiter auf der SS242 ins Grödnertal nach Wolkenstein und hinauf zum Sellajoch. Vom Sellajoch auf der östlichen Seite talwärts bis auf 2000 m Seehöhe. Hier befindet sich nach einer Kehre ein kleiner Parkplatz (gebührenfrei).

von Süden

Auf der A22 bis Bozen Nord. Weiter auf SS241 nach Welschnofen und nach Canazei. Auf der SS48 hinauf zum Punkt 2000 m, wo sich vor einer Kehre ein kleiner Parkplatz befindet.

weitere Infos: siehe Anfahrtsplaner (unterhalb von Service)

Parcheggio

Kleiner Parkplatz östlich des Sellajochs auf 2000 m Seehöhe (gebührenfrei).

Direzione da seguire

Grundsätzlich wird der Ausgang der Klettersteigtour über den Pößnecker Klettersteig vom Sellajoch aus beschrieben. Da es sich aber um eine ausgiebige Rundtour handelt, ist es wohl intelligenter den Sellapas zu passieren und bis auf 2000 m in Richtung Canazei hinunterzufahren, wo sich auch ein kleiner Parkplatz nach einer Straßenkehre befindet. Dadurch erspart man sich bei der Rückkehr den Anstieg über die Straße zum Sellajoch.

Vom kleinen Parkplatz queren wir die Straße und folgen anfangs den gut sichtbaren Steigspuren hinauf unter die imposanten Felswände des Sellastockes. Auf halber Höhe queren wir leicht ansteigend in Richtung Nordwesten hinaus, teilweise durch wegloses Gelände und teilweise auf sichtbaren Steigspuren. Oberhalb des Sellajochs angelangt, steigen wir wenige Meter auf der Nordwestseite zum  Steig Nr. 649 ab und folgen diesem in ca. 15 Minuten zum Einstieg in den Pößnecker Klettersteig.

Der Einstieg in den Klettersteig beginnt gleich mit C und schon bald darauf prüft eine D-Stelle. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgt ein ungesicherter Kamindurchstieg im II. Schwierigkeitsgrad, der zu einer luftigen Stelle führt. Über 2 Leitern sowie B und C Stellen erreichen wir nach gut 250 Höhenmetern den Ausstieg aus dem 1. Teil des Klettersteiges. Nun folgt ein kurzer Anstieg im trittsicheren Gelände, bevor wir eine weitläufige Hochfläche erreichen. Über diese sanft hinauf zum 2. Teil des Klettersteiges, der aber bedeutend einfacher ist. Über gesicherte Felsbänder, Platten und Rinnen im Schwierigkeitsgrad A/B folgt nach ca. 200 Höhenmetern der Ausstieg auf das imposante Sellaplateau, wo nach wenigen Metern der unscheinbare Piz Selva auf 2941 m wartet. Das Klettersteigset können wir nun ablegen und genießen einmal bei einer kräftigen Jause das grandiose Bergpanorama. Die Weiterwanderung führt uns nun am westlichen Rand des Sellaplateaus im leichten Auf und Ab zum Piz Miara (2964 m), dessen Gipfelkreuz zuletzt über einen kurzen Anstieg erreicht wird. Nach dem Gipfelerlebnis steigen wir wieder zum Steig ab und folgen diesem über das weitläufige Plateau zum Sela de Pisciadu-Pass (2908 m). Der Steig dreht nun in südöstliche Richtung und mündet schließlich in den Steig Nr. 647 ein, der ein kurzes Stück etwas steiler hinunter ins Pian de Roces führt. Über schön kupiertes Gelände und zwischen den gewaltigen Wandfluchten des Sellastockes führt uns der Weiterweg ins Val Lastiés. Die karge Landschaft bekommt mit dem weiteren Abstieg immer mehr grüne Farbtupfer. Über alpine Rasen und vorbei an einem Bächlein erreichen wir nach zwei Geländestufen die Waldgrenze. Der folgliche Abstieg durch den lichten Waldabschnitt erfordert nochmals etwas Trittsicherheit. Wir queren unterhalb eines kleinen Wasserfalles den Bach und münden in weiterer Folge in den Steig Nr. 656 ein, der in westlicher Richtung zur Sellajochstraße führt. Gut sichtbare Steigspuren inmitten des Zirbenwaldes verbinden in weiterer Folge die Straße. Nur von kurzer Dauer ist Anstieg zurück zum Ausgangspunkt.

Attrezzatura

Klettersteig-Set, Helm, Klettersteighandschuhe, Bergschuhe mit sehr gutem Profil.

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[Non è prevista una guida per questo percorso.]

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