fbpx Der Jakobsweg der Anaunia – 6. Etappe
Der Jakobsweg der Anaunia – 6. Etappe

Der Jakobsweg der Anaunia – 6. Etappe

Foto von: Paolo Menapace

Diese Etappe, mit vielen herrlichen Ausblicken, verläuft längs dem unteren orographisch rechten Ufer des Noce-Flusses um dann gegen Ende auf der gegenüberliegenden Seite Nach Vigo di Ton zu gelangen.

Die Etappe ist wegen der vielen An- und Abstiege, sehr anspruchsvoll; sie kann eventuell abgekürzt werden indem man in Crescino aussteigt (12,5 Km).

Auf der sechsten Etappe treffen wir: auf Castel la Santa Kloster und Einsiedelei der Ritter des Deutschen Ordens; auf die antike Einsiedelei des San Pancrazio, der seine Gastfreundschaft jenen Pilgern anbot, welche auf dem Weg zur Madonna di Campiglio waren; auf Segonzone das alte Kirchlein der hl. Filippo e Giacomo sowie auf Castel Belasi; schließlich am Etappenziel, Castel Thun, den herrschaftlichen Ansitz der Familie Thun, aus welcher Mindestens zehn Bischöfe für das Trentino und für Österreich entstammen.

  • signal_cellular_alt Schwierigkeit Schwer
  • straighten Länge 20.16 Km
  • schedule Dauer 8:00 h
  • arrow_drop_up Unterschied in der Höhe 800 m
  • arrow_drop_down Abstammung 900 m
  • skip_next Höchster Punkt 795 m
  • skip_next Tiefster Punkt 263 m

Empfohlener Zeitraum:

jan
feb
maart
apr
mei
juni
jul
aug
sept
okt
nov
dec

Sicherheitsinformation:

Die Route ist gut beschildert und an Hand der stilisierten gelben Muschel und Richtungsweisern leicht zu verfolgen. Der Wegverlauf geht über antike Verbindungswege zu den einzelnen Dörfern bzw. zu den jeweiligen Wallfahrtsorten. Manchmal verläuft der Weg auch über wenig befahrene Fahrwege.

Ein Teilstück, das nicht begehbar ist, muss durch den Nahverkehrszug überwunden werden u.zw. die Strecke von Crescino (Einstieg) nach Masi di Vigo (Ausstieg). Beachten Sie bitte, dass es sich hierbei um Bedarfshaltestellen handelt, die jeweils durch die Benutzung der in jedem Wagon angebrachten Halte-Taste anzufordern sind.

>> Fahrplan Zug Crescino - Masi di Vigo

Da sich die Bedingungen im Naturraum sehr schnell ändern können und von Naturphänomenen und Wetterumständen beeinflusst sind, weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass keine Garantie für die Aktualität der Inhalte übernommen werden kann. Deshalb hole dir bitte bevor du zur Tour aufbrichst die aktuellen Infos bei deinem Gastgeber, einem Hüttenwirt, einem Bergführer, bei den Besucherzentren der Naturparke oder im örtlichen Tourismusverein.

Abfahrt

Flavon

Koordinaten

DD 46.299104 , 11.031341 DMS46° 17' 56.7744'' N 11° 1' 52.8276'' E

ich komme an

Vigo di Ton

Wie kommt man

Abfahrt Brenner-Autobahn A22 in Mezzocorona und dann, auf SS43, weiter in Richtung Val di Non  und Val di Sole. Nach der Ortschaft Rocchetta, auf der SP73, den Hinweisschildern nach Denno, bis nach Flavon, folgen.

Parken

Unterhalb der Kirche von Flavon gibt es freie und kostenlose Parkplätze.

Richtung zu folgen

Die sechste Etappe beginnt indem man bis zum Kiefernhain von Flavon zurückkehrt, man umgeht hier den kleinen See und gelangt so nach Cunevo. Der Pilger schlägt hier den Weg nach „Castel la Santa“ ein, einst Kloster und Einsiedelei der Ritter des Deutschen Ordens. Dann weiter bis zum Bildstock in Temon, der dem Papst Johannes XXIII gewidmet ist, und dann einen Forstweg, zuerst aufwärts und dann hinunter bis zur antiken Einsiedelei von S. Pancrazio, die etwas oberhalb von Campodenno in einem schönen Kiefernhain liegt. Dieser wird durchquert und wandert dann, über einen Güterweg, zwischen Obsthainen und bewaldeten Strecken, weiter bis nach Lover und hinunter, zuerst nach Segonzone und dann nach Crescino; auf dem Weg kommt man an einer kleinen Kapelle vorbei, die der „Salve Regina“ gewidmet ist.

Hier mit dem Zug – Fahrtrichtung Trento – weiter; in wenigen Minuten wird der Noce überquert und dann steigt man in Masi di Vigo, auf der gegenüber gelegenen Seite wieder aus (Halteknopf betätigen) und geht hinauf ins gleichnamige Dorf. Hier führt eine Forststraße, zuerst aufwärts und dann wieder hinunter bis nach Vigo di Ton, am Fuße von Schloss Thun, das Ziel dieser Etappe.

Die Etappe ist wegen der zu überwindenden Höhenunterschiede ziemlich anspruchsvoll; sie kann eventuell abgekürzt werden indem man sie in Crescino unterbricht. (12,5 Km).

 

Texte von Donato Job
Associazione Anaune Amici del Cammino di Santiago

Ausrüstung

Wer den Weg beginnt und sein Ziel problemlos erreichen möchte muss mit gutem und bequemem Schuhwerk, auf geformter Sohle und Knöchelschutz (Schuhe mit hohem Rist), ausgestattet sein, sodass der Fuß fest sitzt und Blasenbildung sowie Verstauchungen vermieden werden. Zu empfehlen sind außerdem Gehstöcke (am besten Teleskopstöcke); sie geben Halt, besonders in den anspruchsvolleren Passagen.

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[Für diese Route gibt es keinen Reiseleiter.]

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